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VerenaJasper's Blog
Prenzlberg ist nicht cool.
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Ich habe heute einen sehr guten ZEIT-Artikel (Henning Sussebach: “Bionade-Biedermeier”, ZEIT-Magazin Leben 46/2007) über die selbstverliebten Pseudo-Alternativen aus Berlins ehemaligem Szene-Bezirk wieder entdeckt.

Auf den Straßen ringsum parken zig Citroëns aus den Sechzigern und Vespas aus den Siebzigern, gefahren von Männern mit Günter-Netzer-Frisuren. Im Spielzeugladen Kinderstube wird gebrauchtes Spielzeug verkauft, Fisher-Price-Kipplaster aus den Achtzigern – für 69 Euro. Junge Eltern rekonstruieren ihre eigene Kindheit, als hätten Gegenwart und Zukunft nicht viel zu bieten. Manchmal wirkt das ein wenig ängstlich, oft wirkt es wie Westalgie im Osten. Die Läden, in denen diese Sehnsucht nach dem Gestern bedient wird, ob mit Nierentischen, Plattenspielern oder riesenrädrigen Kinderwagen, sind sehr teuer. Nur das „Du“ kriegt man hier immer noch umsonst: „Da kaufst du dir aber echt was Gutes, du.“
Die wahren LOHAS wohnen eh in Neukölln.
Danke an BAsT von BOKOROST für den Tipp und an das tazblog für das Bild!
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Energie zum Aufblasen
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Das wäre hilfreich gewesen heute: 30 Grad in der Sonne, schnell die Luftmatratze raus, ein wenig heißes Wasser erzeugt und dann nach dem Tag in der Sonne unter die Dusche mit selbstgemachten heißem Wasser. (Via Got2BeGreen, Gadgetinsight, Gearpatrol, Gizmodo, NewLaunches, Environmental Graffiti )

Die Firma, die Solarmatratze auf den Weg bringen will, heißt IDC - Industrial Design Consultancy. In ihrer Pressemitteilung beschreiben sie die Vorteile der Matratze:
The SolarStore harnesses the sun’s natural energy to warm domestic water and can heat up to three full tanks of water per day at temperatures close to 80°C. For consumers in the UK, the SolarStore could provide a cheap source of domestic hot water; with an initial cost of under £100 per product, trial data has shown that the system will pay for itself in only 6 months. When deflated, it is small enough to fit into a rucksack, yet SolarStore inflates to nearly 2m2 for maximum solar absorption.
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Leopardenbaum
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“You never kill just the tree” - WWF Kampagne via UNEP. Eine ähnliche Kampagne gab es schon mal, damals mit der Verbindung Baum-Mensch.

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Smart: Das Auto für Pinocchios
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Die ganze Öko- und Hippie-Protestbewegung wird durch den Klimakakao gezogen, denn mit schweren Geräten und entsprechendem CO2-Ausstoss kann der kleine Smart locker mithalten, so zumindest die aktuelle Kampagne. 3,3 Liter auf 100km soll der Smart nehmen, nicht zu vergleichen mit den spritschluckenden Volkswagen Bulli der 68er, der 13,1 Liter auf 100 km verbraucht. Für Lohas gut geeignet, nicht wahr? Klein, frech, ökologisch.
Das Greenpeace Magazin hält von dieser Rechnung nicht viel:
Hierzu folgende Rechnung: Ein T1 Bulli aus den 60er-Jahren verfügte über neun Sitzplätze. Pro Person ergibt das bei voller Besetzung einen Spritverbrauch von 1,44 Litern. Der Smart cdi mit seinen zwei Sitzen kommt – 40 Jahre später – auf 1,65 Liter Diesel pro Person.
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