 |
VerenaJasper's Blog
Verantwortungsvoll netzwerken | IDZ Berlin
|

Mehr als nur Vitamin B: Über Beziehungen in beruflichen und privaten Netzwerken kommt man schneller an neue Aufträge, günstige Lieferanten oder hilfreiche Hinweise zum beruflichen Weiterkommen. Besonders in der Designwirtschaft hat sich das Arbeiten in Netzwerken als fester Standard etabliert. Aber funktioniert es überhaupt, wenn man im Verbund als Partner kooperiert und gleichzeitig auf anderen Ebenen konkurriert? Wie steht es mit der Fairness innerhalb eines Netzwerkes? Wie kann man erfolgreich kooperieren und intelligent konkurrieren? Und welche Möglichkeiten bieten Netzwerke dem Einzelnen?
Das Forum »Netzwerke und Ethik« aus der Reihe »Improve Design-Business« will hierzu Antworten geben. Experten aus Theorie und Praxis präsentieren Hintergründe sowie Praxisbeispiele und geben Denkanstöße für eine erfolgreiche und ethische Netzwerkarbeit. Im Anschluss daran diskutiert das Referenten-Podium mit den Teilnehmern. Beim anschließenden Get-together mit persönlichen Gesprächen bei Getränken und Fingerfood klingt der Abend aus.
Referenten
Dr. Hajo Eickhoff | Kulturtheoretiker und Philosoph
Klaus Metz | Geschäftsführer der internationalen Modeschule ESMOD Berlin
Ralph Habich | Unternehmertrainer | Habich CI
Lisa Maria Franke | Geschäftsführerin | bayern design.
Die Moderation des Abends übernehmen IDZ-Direktorin Dr. Silke Claus und Joachim Kobuss von DesignersBusiness.
Teilnahme
Die Teilnahmegebühr beträgt 25 EUR zzgl. MwSt. Um Anmeldung wird gebeten. Bitte senden Sie hierzu eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an improve@idz.de
Zeit und Ort
Freitag, 05. September 2008, 17:00 - 21:00 Uhr
IDZ | Internationales Design Zentrum Berlin
Reinhardtstraße 52 in Mitte
Mehr Infos unter www.idz.de/improve
|
|
| August 25, 2008 | 3:08 AM |
Nachhall Texter im neuen Magazin-Design
|
Vor kurzem haben wir unser Theme umgestellt. Am alten Theme hatten wir uns einerseits satt gesehen, zum anderen wollten wir gerne ein Magazin-Theme nutzen.

Wir wollten mit dem neuen Design eine stärkere inhaltliche Ausrichtung auf unsere unterschiedlichen Kategorien erreichen und spezielle Unterseiten für andere interessante Bereiche schaffen, die in unserem alten Blog-Design eher untergegangen sind.
Neu dazukommen wird auch eine eigene Seite, auf der ihr zu jedem unserer Autoren eine kurze Beschreibung findet. So könnt ihr euch ein besseres Bild von den Köpfen hinter Nachhall-Texter machen!
Und jetzt wollen wir von euch wissen: Wir gefällt euch das neue Design? Was gefällt euch gut, was weniger? Kommentare und Anregungen herzlich willkommen!
|
|
| August 24, 2008 | 8:08 AM |
|
|
 |
NIKE verrät das Internet an die chinesische Regierung
|
Marina Hyde schreibt im Guardian-Blog über die Bemühungen des Sportartikelherstellers NIKE, beim Aufklären von Internetgerüchten die chinesischen Behörden einzuschalten.
Ein anonymer Internetuser hatte das Gerücht verbreitet, das NIKE den Hürdenläufer Liu Xiang dazu gedrängt hatte, aus dem Wettkampf auszusteigen, um die Marke nicht zu beschädigen. Die Firma hatte durch ganzseitige Anzeigen in China zu zeigen versucht, dass sie mit den Athleten durch dick und dünn geht. Als das Gerücht aufkam, wurden nun die chinesischen Behörden eingeschaltet, um herauszufinden, wer es gestartet hatte.
Charles Brooks, Pressesprecher von NIKE, betonte gegenüber der Zeitung The Guardian, dass es NIKE nur darum gehen würde, ihre Markenreputation zu beschützten, so wie das angeblich jede Firma tun würde, wenn falsche Beschuldigungen veröffentlicht würden.
Wie Martina Hyde ausführt, hat das ganze aber einen komischen Beigeschmack:
Didn’t the alarm bells ring the minute Brooks’ employers decided to get the government to help them with their inquiries? Wasn’t that the “Just don’t do it” moment? But Nike won’t comment on this. Is Nike even dimly aware of how the Chinese authorities might handle the culprit, particularly given the hysteria around the Liu Xiang situation? It’s unlikely to be a trip down to the libel courts. [...] But Nike is enlisting the services of a repressive regime to crush its enemies.
NIKE hätte andere Möglichkeiten gehabt, so einem Internetgerücht entgegen zu treten, aber die beste Strategie wäre gewesen, das ganze zu ignorieren. So zeigt das Unternehmen nur, dass die Marke wichtiger ist als Menschenrechte.
Zum gleichen Thema:
|
|
| August 23, 2008 | 6:08 AM |
|
|
 |
Hoffnung nicht wegwerfen
|

Das Starfish-Projekt des New Yorkers Presbyterian Hospital und des Weill Cornell Medical Center sammelten die ungebrauchten HIV-Medikamente ein und versorgt damit Kliniken in Nigeria.
Der Original-Slogan lautete: “Hope. Don’t trash it.“. Es ist interessant, welche kraftvolle Werbe-Botschaft durch das Wort Hoffnung ausgedrueckt wird, nicht erst seit neuesten in der Politik Einzug gehalten hat.
Auf der Seite des Starfish-Projekts wird auch erklaert, wie das Projekt auf den Namen kam, und zwar mit einer kleinen Geschichte:
Eines Tages lief ein kleiner Junge den Strand entlang, der mit Seesternen uebersaet war. Der Junge warf einen Seestern nach dem anderen zurueck ins Meer. Ein Mann naeherte sich und fragte, was der Junge machen wuerde. “Ich rette die Seesterne, antwortete er”. Der Mann sagte “Es sind soviele, da macht doch einer keinen Unterschied.” Du hast vielleicht Recht”, sagte der Junge, als er noch einen Seestern ins Wasser wurf, “aber fuer diesen hier wird es einen Unterschied machen.”

Via Osocio
|
|
| August 19, 2008 | 9:08 AM |
|
|
 |
Grüne Kampagne in Magenta - Die Antwort
|
Vor zwei Wochen machten wir das Motiv “Die saubersten Reisen sind die im Netz” der Deutschen Telekom im Rahmen ihrer Begleitkampagne zum Unternehmensumbau aufmerksam. Einige Fragen zur tatsächlichen Energiereduktion blieben offen und so sendeten wir René Obermann einen Brief. Bereits nach einer Woche steckte ein weißer Brief mit dem imprägnierten magentafarbenen Logo der Deutschen Telekom im Briefkasten. Darin bedankte sich Herr Obermann für den Brief und leitete ein Antwortschreiben von Herrn Dr. Ignacio Campino, dem Vorstandsbeauftragter für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, weiter.
Auf die Frage, inwiefern sich in den vergangenen die auf arbeitsbedingten Reisen ausgestoßenen CO2-Emissionen tatsächlich verringert haben, antwortet er: Im Jahre 2007 wurden durch Daten-, Video und Audiokonferenzen rund 4,6 Mio. Tonnen CO2 eingespart. Dies ist weit mehr als der Wert der gesamten CO2-Emissionen des Konzerns (2,6 Mio t CO2), wenn wir keine erneuerbaren Energien einsetzen würden.
Weiterhin interessierten wir uns dafür, welchen Beitrag die Deutsche Telekom AG zur Erreichung von mehr Energieeffizienz bei den von ihr verwendeten Technologien leistet und welche weiteren Schritte die Deutsche Telekom AG unternimmt, um in Zukunft weniger Energie zu verbrauchen.. Campino hierzu: Was die Energieeffizienz im Netz betrifft kann ich Ihnen versichern, dass wir großen Wert auf Energieeffizienz bei der Beschaffung von Technologie bzw. Technik legen. Die gesamte technologische Entwicklunjg unsere Netze-infrastruktur berücksichtigt die Energieeffizienz und den Energieendverbrauch - und somit auch die CO2-Emissionen. Bis zum Jahre 2020 erwarten wir eine Reduktion des Energieverbrauchs um etwa 27%. Ich sehe dieses als durchaus ambitioniert an.
Da die Deutsche Telekom schon lange nicht mehr nur in Deutschland aktiv ist, sondern in Europa und darüber hinaus eine Vielzahl von Beteiligungen hält interessierte uns zusätzlich, bis wann damit zu rechnen ist, dass die Standorte und Beteiligungen außerhalb Deutschlands ebenfalls ihren Energiebedarf komplett aus erneuerbaren Energiequellen beziehen. Der Vorstandsbeauftrage für Nachhaltigkeit und Klimaschutz gab auch hierzu Auskunft: Als international agierender Konzern achten wir natürlich darauf, dass, wo immer dies möglich ist, auch in anderen Ländern der Energiebedarf aus erneuerbaren Energiequellen bezogen wird. Bereits heute bezieht unsere Tochter T-Mobile UK etwa 50 Prozent aus erneuerbaren Energien. Wir sind also auch hier auf einem guten Weg. Ein Datum, zu welchem der Prozess abgeschlossen sein wird und somit überall auf der Welt der Energiebedarf komplett aus erneuerbaren Energien bezogen wird, kann ich allerdings nicht nennen - das wird sicher noch einige Jahre in Anspruch nehmen.
Insgesamt macht die Deutsche Telemkom AG den Eindruck, dass hinter dem Anzeigenmotiv echte Unternehmenspolicy steht. Vielleicht ein Beispiel auch für andere Unternehmen?
Zum gleichen Thema:
|
|
| August 19, 2008 | 4:08 AM |
|
Latest Posts
Monthly Archive
Change Language
Tags Archive
abgase allgemein blogosphäre campaigning co2 erneuerbareenergien film greenpeace greenwashing jobs kampagnen kleidung klimawandel konferenzen kunst marketing marketingkampagne medien-nachschau mediennachschau nachhaltigeentwicklung nachhaltigerkonsum nachhaltigkeit nahrung news newsletter organisationen regenwald umwelt wettbewerbe wwf
21182 views
|
 |